Ist Theater ästhetischer Raum – oder politischer Akt? Es geht um Kunst, die nicht gefallen will, sondern die etwas verlangt: Haltung, Verantwortung, vielleicht sogar Veränderung. Zu Gast ist ein Künstler, der konsequent behauptet, dass Theater real etwas bewirken muss – selbst wenn es wehtut: Theatermacher, Regisseur, Autor und Intendant der Wiener Festwochen Milo Rau. Ein Gespräch über Kunst und Politik, Provokation und Altersradikalität.